Mo
07
Jun
2010
1057 Kilometer - Part 1
Tach Leute,
entschuldigt diese kleine Verspätung ich hätte ja gerne schon gestern Abend geschrieben,
aber nach einer so langen Fahrt ist man nun einmal erledigt.
Nachdem ich nun ausgeschlafen habe, dacht ich mir ich halte mein Wochenende schriftlich fest.
Auf 1057 Kilometern kann schließlich so einiges passieren.
Während ich hier so sitze muss ich leider als Erstes bemerken,
dass mir das Wetter am Samstag schon mal deutlich besser gefallen hat ;]
Nun wie ihr auf dem Foto schon erkennen könnt, ging die Tour nach Hamminkeln.
"Die Stadt Hamminkeln liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen
und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel im Regierungsbezirk Düsseldorf", so steht es bei
einer großen Suchmaschine geschrieben, nur damit ihr euch ungefähr mal vorstellen könnt, wo ich war.
Samstag Morgens ging es los. Wie nicht anders zu erwarten habe ich natürlich erstmal schön verpennt - ich könnt
das Handy dafür immer noch an die Wand klatschen (Sch**ß Wecker) - und bin somit eine gute Stunde später losgefahren.
Meine Begleitung war aber nicht sonderlich sauer und meinte nur: "Da hätte ich ja doch noch liegen bleiben können -.-"
So fuhren wir denn los. Und als wir durch den Elbtunnel fuhren, war ich auch wieder erleichtert.
Klar, es war zwar früh am Morgen, aber beim Elbtunnel kann man nie ganz genau wissen,
ob es jetzt Stau gibt oder nicht ;]
Die Fahrt führte uns über lange Straße und schöne Kurven,
über hügeliges Gelände und weite Täler, es war eine schöne Fahrt.
Irgendwie klingt das Ganze doch arg episch, also muss ich wohl auch noch erwähnen,
dass es natürlich auch Baustellen (-.-) gab.
Über 72,5 Kilometer Länge wird momentan die A30 - sagt Bescheid, wenn ich in diesem Punkt falsch liege -
auf sechs Spuren erweitert.
So kommt es denn, dass man immer wieder ein Stück über maximal sechs Kilometer hat,
auf dem nur 80 km/h erlaubt sind und zwischenzeitig kann man dann wieder 120 km/h fahren.
Das dies auf Dauer allerdings nervt, muss ich wohl kaum großartig betonen.
Irgendwann war dann aber auch das überstanden, und so kamen wir wohl und unbeschadet gegen 10 Uhr
in Hamminkeln an. Eine schöne Stadt mit wirklich viel Natur,
in der Nähe des Ruhrpotts hab ich damit allerdings nicht gerechnet.
Doch so kann man sich irren!
Wir waren nur aus einem Grund so früh dort, auf den Karten stand nämlich:
"Beginn: 10 Uhr"
Folglich ist man also auch um 10 Uhr dort, oder nicht?
Wie sich herausgestellt hat, war die Zeit nur die Angabe, ab wann die Tore geöffnet sind.
Die Vorbereitungen waren noch in vollem Gange und die Küche hatte auch noch geschlossen -.-
Und ich hatte mich so auf ein schönes "Roadhouse"-Frühstück gefreut...
Nun diesen Umstand konnten wir leider nicht ändern, also brachten wir in Erfahrung,
ab wann denn Smokestack Lightnin' (die Vorband von The Bosshoss) spielen würden und
ab wann der Final Act denn geplant wäre.
"18 Uhr Smokestack und The Bosshoss ist für 21 Uhr angesetzt" - - - KLASSE !!!
Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft, die Zeit verstreichen zu lassen,
sind an einem Badesee schwimmen gewesen, waren in der Nachbarstadt und als die Zeit
dann immer noch gegen uns arbeitete, gönnten wir uns eine Mütze voll Schlaf im Auto ;]
Boss und Hoss, diese Stimmung muss man erlebt haben ;]
Smokestack Lightnin' waren wirklich nicht schlecht, auch wenn ich noch nie zuvor von denen gehört hatte.
Und als Boss Burns, Hoss Power, Frank Doe, Hank Williamson, Guss Brooks, Russ T. Rocket und Ernesto Escobar de Tijuana endlich die Bühne betraten - es war tatsächlich so um die 21 Uhr - hätte die Stimmung nicht besser sein können.
Der Auftritt war einfach genial und so nah an der Bühne ist das Erlebnis einfach ultimativ.
Ich spare mir an dieser Stelle einzelne Ausfertigungen und die kleinsten Details,
denn sonst würde ich vermutlich noch bis morgen früh am tippen sein ;]
Das das Konzert mehr als nur gut war, muss euch also leider reichen.
Gegen 23 Uhr verließen die Jungs zum zweiten Mal die Bühne und da unser Weg ja noch weiter nach Amsterdam gehen sollte,
beschlossen wir auch das Feld zu räumen und nicht mehr abzuwarten, ob sie denn nicht vielleicht noch einmal
weiterspielen würden. Auf dem halben Weg durch die Menge kamen sie dann auch wirklich nochmal auf die Bühne,
doch ich genoss einfach diese unglaubliche Musik im Rücken, während ich das Gelände verließ.
Es war ein tolles Gefühl...
Am Auto angekommen, machten wir es uns wieder bequem und machten uns dann auf den Weg nach Amsterdam.
Das Navi erklärte uns so sanftmütig wie möglich, dass der Weg noch einmal 1 1/2 Stunden dauern würde
und mit einem leichten Stöhnen fuhren wir auf die Autobahn...
Doch nun werden meine Finger müde, also werde ich diesen Blogeintrag mal in zwei Teile splitten und
vermutlich nachher den zweiten Teil - der dann in Amsterdam spielt - verfassen.
Also bis nachher
mfG der vom Wetter genervte Sh4rx
So und zum Abschluss - damit ihr auch ganz genau Bescheid wisst - eine, wie ich finde, gelungene Aufnahme von "My favourite Game" und "Rodeo Radio"
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