Mi

28

Apr

2010

Nicht nur Frauen zeigen Ausschnitte...

...sondern auch Ich!

Hier möchte ich heute einmal die Gelegenheit nutzen, um euch einen kleinen Einblick in ein Projekt von mir zu geben.

Es handelt sich hierbei um einen kleinen Ausschnit aus meinem Roman, ein Detektivroman mit einer gehörigen Portion Humor.

Vielleicht gefällt es euch ja (oder auch nicht ;)) und ihr hinterlasst einen kleinen Kommentar, ich würde mich sehr darüber freuen.

 

 

 

 

Er wandte sich von der Lady ab und trat den Fußmarsch zu seinem Schreibtisch an, ehe sein Büro unter drei knallenden Geräuschen zu vibrieren begann.

PENG-PENG-PENG!

"Potzblitz," schoss es ihm durch den Kopf "das klingt ja wie ein kaputter Auspuff!"

Doch auch bei näherer Betrachtung konnte er kein Auto in seinem Büro ausmachen. Ebensowenig ein Feuerwerk, aber Sylvester war ja auch schon lange vorbei.

Die Lady hinter ihm lag durchlöchert, wie ein Schweizer Käse, am Boden.

Nein, das war kein guter Vergleich.

Schweizer Käse hat ja doch eher einen herzhaften, leicht strengen Geruch, das konnte man von der Lady nun nicht behaupten – obgleich ihr Erscheinen doch so ziemlich jedem Mann den Atem raubt, sobald er in ihren parfümierten Nebelschwaden des Todes gefangen ist.

Vielleicht wäre ein Edamer als Vergleich besser geeignet – so ist er doch geruchsneutraler und allgemein verträglicher.

Er hielt es für das beste die Vergleichsfindung nun ruhen zu lassen und entschied sich, als er von Igor, einem stämmigen Handlanger seines nun Gegenübers, zu Boden geworfen wurde, später lieber einen Camembert zu kaufen – damit konnte man in der Regel wenig falschmachen.

Im Schwitzkasten vorgeführt, erblickte er nun den Initiator dieser Aktion, einen vernarbten Mann, gekleidet in einem teuren Anzug.

Sein Gesicht nahm eine leicht eckige Form ein und war ziemlich eingebeult, er erinnerte eher an ein durchgelegenes Sofakissen, bei welchem man, durch die Einkleidung in einen teuren Überzug, versuchte, von dem abgenutzten Inneren abzulenken.

"Nun denn," die Narbe erhob ihre Stimme "es freut mich, sie endlich kennen zu lernen, Hangloose."

"Wer sind sie?" Hanglooses Stimme klang etwas gepresst, eingequetsch zwischen Igors kräftigen Armen.

"Ich bin ein Freund von Jeffrey, ich soll ihnen ausrichten, dass ich ihn getötet habe."

Die Worte hörend fing Igor an zu keuchen, was man mit ein wenig Phantasie wohl als Lachen identifizieren konnte.

"Sie Schwein! Und nun wollen sie mit mir weitermachen, nachdem sie jetzt auch die Lady aus dem Weg geräumt haben?" Hangloose musterte die Narbe eindringlich.

"Oh nein, mein lieber. Die Lady war nur bedauerlicherweise zur falschen Zeit mit der falschen Person zusammen.

Ich werde Sie nicht töten, dafür brauche ich Sie viel zu sehr."

"Sie brauchen mich? Wofür sollten Sie mich benötigen?"

"Sie werden mir dabei helfen, ein mir wichtiges Objekt zu finden. Etwas, das vor langer Zeit einmal mir gehörte, doch aus meinen Armen geraubt wurde."

 

Bis zum nächsten Mal...

mfG euer vermuskelkaterte ViniCent

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2

  • #1

    monique (Mittwoch, 28 April 2010 19:56)

    hahahahahahaah ne wie geil ach vini du hast ideenXD nein wie geil sowas lsuitges hab ich ja noch nei gelsen haha du machst dir echt viele gendaken übe rkäse^^*lach* ne echt swuper geschirben hoffe da kommt noch mehr

  • #2

    Wäbs (Mittwoch, 28 April 2010)

    Sehr nett geschrieben und bisher urkomisch. Nur kommen mir immer sofort Bilder aus Die nackte Kanone in den Kopf ;o) (vielleicht war der Film ja auch deine Motivation zu diesem Roman?!)
    Kleine Bemerkung am Rande: Achte auf die Höflichkeitsform "Sie" nicht "sie", also nur falls dir Rechtschreibung am Herzen liegt bei dem Werk. :]

    gruß und bussi,
    Wäbs

  • loading